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Archive for September 2014

Kostenlose Werkzeuge und Tools für Software-Entwickler

Kostenlose Werkzeuge und Tools für Software-Entwickler

Jeder Entwickler hat seine Lieblingswerkzeuge und Tools, vergleichbar mit dem Werkzeugkasten eines Klempner. So ist es auch bei mir – nachfolgend eine Liste inkl. kurzer Erläuterung der Tools, die ich häufig verwende.

Nr. Software-Tool Beschreibung Link
1 NSIS
(Nullsoft Sricptable Install System)
Software
zum Erstellen von Windows-Installationsprogrammen.
http://nsis.sourceforge.net
2 7-Zip Freies
Datenkompressionsprogramm (Packer)
http://www.7-zip.de
3 Notepad++ Texteditor für Windows http://notepad-plus-plus.org
4 Microsoft
Expression Web 4
HTML-Editor http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=36179
5 Windows
Live Writer
Programm mit dem man offline Blog-Posts schreiben und später veröffentlichen kann http://windows.microsoft.com/de-de/windows-live/essentials
6 Pixel
Ruler
Bildschirmlineal http://www.pixelruler.de
7 Fiddler Web Debugging Tool http://www.telerik.com/fiddler
8 Virtual
Clone Drive
Anlegen
von virtuellen DVD-Laufwerken
http://www.slysoft.com/de/virtual-clonedrive.html

Ich werde die Liste von Zeit zu Zeit aktualisieren und hoffe dass für jeden Besucher dieses Blog-Artikels was dabei ist. Ich würde mich sehr über Eure Kommentare freuen – es gibt sicher viele Tools, die ich noch nicht kenne!

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Blinde Passagiere auf dem Rechner – Foistware mit Oracle (Java), Adobe & Co.

Heute bin ich über einen neuen Begriff gestolpert: Foistware.

„To foist“ heisst übersetzt anhängen oder unterschieben. Es handelt sich also um Software, die dem Anwender (in der Regel ohne dass er sich dessen bewusst ist) untergeschoben wird. Und das Beste daran ist, er installiert diese Software (also die blinden Passagiere auf dem Rechner) selbst.

Hier die Definition bei Wiktionary: „Software that is installed without the user’s knowledge or consent, often bundled with another product.“

Inzwischen hat das Ganze eine neue Qualität erreicht. Wurde diese unerwünschte Zusatzsoftware oft bei Freeware wie MP3-Konvertern oder Download-Tools für Youtube mit installiert, wird heutzutage bereits bei Updates von Standard-Software wie Java und Adobe Flash Player diese Foistware „untergejubelt“. Wir haben alle gelernt, dass automatische Software-Updates bei Windows, Java etc. durchaus sinnvoll ist. Umso mehr hat mich erstaunt, dass namhafte Hersteller wie Oracle und Adobe auf diesen Zug aufspringen. Wollen diese Hersteller ihren guten Ruf ruinieren?

Ich sehe das sehr skeptisch und hoffe dass diese Vorgehensweise keine weiteren Nachahmer findet (und sich Oracle und Adobe besinnen und damit aufhören). Ich würde gerne meinem Software-Lieferanten vertrauen – aber wenn der Benutzer absichtlich fehlgeleitet wird (ich spreche jetzt vom „Otto Normalverbraucher“) – tritt genau das Gegenteil ein: Misstrauen entsteht.

Wie funktioniert das Ganze? Der Anwender lädt sich eine (meist kostenlose) Software herunter und startet die Installation. Oft wird eine Standard- und eine Experten-Installation angeboten. Wählt man die Standard-Version des Installers, hat man schon verloren: Die mitgelieferte Zusatzsoftware wie z.B. Ask Toolbar, Google Symbolleiste, Registry Cleaner etc. wird – ohne dass man was gemacht hat – vollautomatisch installiert. Und von meinem Bekanntenkreis weiss ich, dass schätzungsweise mindestens 95 % aller PC-Benutzer drauf reinfallen.

AdobeFlashPlayer1

Was kann man dagegen machen? Niemals den Standard-Modus sondern immer den Experten-Modus bei einer Installation wählen. Alles genau durchlesen und nur das installieren, was man braucht (also alle unnötigen Häkchen wegnehmen).

java_ask_foistware

Weitere Beispiele werden hier und hier beschrieben.