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Archive for the ‘Data Warehouse’ Category

Training in Zürich zu neuer Datenmodellierungsmethode: Data Vault

Wikipedia definiert Data Vault so:

In den letzten Jahren hat sich mit Data Vault eine neue Modellierungstechnik für Data-Warehouse etabliert, die insbesondere für agile Datawarehouse geeignet ist. Sie bietet eine hohe Flexibilität bei Erweiterungen, eine vollständige Historisierung der Daten und erlaubt eine starke Parallelisierung der Datenladeprozesse.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass Data Vault nicht nur bei einem Data-Warehouse eingesetzt werden kann, sondern auch bei Schnittstellen von OLTP-Systemen, welche Daten von anderen Systemen beziehen. Mit Data Vault bekommt man die Möglichkeit, die Qualität der Belieferung der Schnittstellen automatisiert zu überprüfen und zu messen.

DataVault

Im Frühjahr gibt es vom Buchautor Hans Hultgren ein dreitägiges Training in Zürich zur Data Vault Modellierung. Anschließend findet eine Prüfung zur Zertifizierung statt. Interessant ist das Thema für Daten Architekten, Datenbank Programmierer, Data Warehouse Architekten, Business Intelligence Consultants und für alle die mit dem Design und Implementieren von Daten-Schnittstellen und BI-Systemen zu tun haben.

Der Trainer, Hans Hultgren, berät seit über 20 Jahren Firmen im Bereich Data Warehouse und Business Development. Hans Hultgren hat ein Buch über das Thema „Modeling the Agile Data Warehouse With Data Vault“ geschrieben. Ich habe das Buch gelesen, ich kann es nur empfehlen.

Außerdem schreibt Hans Hultgren in seinem Blog (https://hanshultgren.wordpress.com/) regelmäßig über das Thema Data Warehousing und Data Vault.

 

 

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Vortrag über Requirements Engineering

Am 10. April findet um 18:30 ein Vortrag von Salvatore Cagliari über das Thema Requirements Engineering statt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Für die Teilnahme ist es nicht erforderlich, Mitglied der msugs (Microsoft Solutions User Group Switzerland) zu sein. Die Veranstaltung findet bei der Trivadis in Glattbrugg statt.

Beschreibung des Vortrags

In diesem Vortrag wird eine kurze Einführung über Requirement Engineering (RE) und Requirement Management (RM) gegeben. Bei Application Development (AD)- und Business Intelligence (BI)-Projekten geht es um Entwicklung. Allerdings ist die Herangehensweise etwas unterschiedlich. Es werden Details zu RE in AD- und BI-Projekten angeschaut und analysiert, ob es Unterschiede zwischen den beiden Projekt-Typen gibt.

Über den Referenten: Salvatore Cagliari ist seit über 20 Jahre in der IT tätig und hat in mehreren IT-Bereichen Erfahrung gesammelt. Vom Desktop- und Server-Support bis zu Applikations-Support. Seit 2008 ist er bei Trivadis als Consultant in den Bereichen DBA, Entwickler und BI Spezialist tätig und beschäftigt sich eingehend mit dem Thema Requirement Management und Engineering. Salvatore Cagliari ist Certified Professional for Requirements Engineering (CPRE) durch IREB.

Anschliessend gibt es einen Apero mit der Möglichkeit das eine oder andere Thema noch vertiefter zu diskutieren.

Anmeldung bitte an rbestaendig(at)bluewin.ch

10 Tipps um Microsoft BI (Business Intelligence) zu lernen

2. Februar 2014 2 Kommentare

Sie sind Datenbankentwickler, Datenbankadministrator oder Softwareentwickler und möchten den Schritt hin zu Microsoft Business Intelligence gehen? Dann habe ich einige Tipps für Sie!

Tipp 1

Lesen Sie den englischsprachigen Artikel in Wikipedia über Business Intelligence. Achten Sie auf die verschiedenen Aussagen (bzw. deren Unterschiede) von Kimball sowie von Inmon.

Tipp 2

Lesen Sie das Buch The Data Warehouse Toolkit: The Definitive Guide to Dimensional Modeling. Autoren: Ralph Kimball und Margy Ross.

Ralph Kimball, geb. 1944, hat diverse Bücher über Data Warehouse und Business Intelligence geschrieben. Er ist der Begründer der Methodologie Dimensional Modelling, welche auch Kimball Methodology genannt wird.

Tipp 3

Lesen Sie das Buch Data Warehousing mit Oracle: Business Intelligence in der Praxis. Autoren: Claus Jordan, Dani Schnider, Joachim Wehner und Peter Welker. Das Buch ist zwar primär für Oracle geschrieben, trotzdem kann man mit diesem Buch lernen, wie man professionelle DWH- & BI-Architekturen erstellen kann.

Tipp 4

Lesen Sie das Buch The Microsoft Data Warehouse Toolkit: With SQL Server 2008 R2 and the Microsoft Business Intelligence Toolset. Autoren: Joy Mundy, Warren Thornthwaite und Ralph Kimball.

Tipp 5

Probieren Sie aus, was Sie in den Büchern gelesen und gelernt haben. Microsoft bietet kostenlose Versionen (180 Tage, voll funktionsfähig) zum Testen an:

  • Windows Server 2012 Standard
  • Windows Server 2012 Datacenter
  • Windows Server® 2012 Essentials

Eine Beschreibung ist hier zu finden: http://technet.microsoft.com/de-de/library/jj574204.aspx

Tipp 6

Lesen und verfolgen Sie den Blog (deutsch) von Willfried Färber: http://blog.trivadis.com/b/willfriedfaerber/default.aspx

Tipp 7

Lesen und verfolgen Sie den Blog (englisch) von James Serra: http://www.jamesserra.com/
Sehr interessant auf diesem Blog finde ich die Präsentationen und Videos: http://www.jamesserra.com/presentations/

Tipp 8

Machen Sie ein Classroom-Training bei der Trivadis: http://www.trivadis.com/training/microsoft-training/sql-server-business-intelligence.html.
Es gibt folgende Kurse für den SQL Server 2012 sowie für SQL Server 2008R2:

  • Implementierung eines Data Warehouse
  • Implementing Data Models and Reports
  • Designing Business Intelligence Solutions
  • Reporting Services
  • Integration Services
  • Analysis Services

Darüberhinaus gibt es folgende Kurse für Fortgeschrittene

Sehr empfehlenswert ist auch das BI-Bootcamp, das sowohl für Microsoft als auch für Oracle angeboten wird.

Tipp 9

Schauen Sie sich die Videos auf Channel 9 von Microsoft an: http://channel9.microsoft.com/Tags/business+intelligence

Hilfreich sind ausserdem die Technet-Videos zu den Integration Services (SSIS) an: http://technet.microsoft.com/de-de/library/dd299421(SQL.100).aspx
Anhand konkreter Vorgehensweisen wird hier gezeigt, wie was zu lösen ist.

Tipp 10

Lassen Sie sich zertifizieren!

  • Exam 70-461: Querying Microsoft SQL Server 2012
  • Exam 70-462: Administering Microsoft SQL Server 2012 Databases
  • Exam 70-463: Implementing a Data Warehouse with Microsoft SQL Server 2012

Nach diesen drei Prüfungen erhält man die Zertifizierung „Microsoft Certified Solutions Associate (MCSA): SQL Server 2012“.

  • Exam 70-466: Implementing Data Models and Reports with Microsoft SQL Server 2012
  • Exam 70-467: Designing Business Intelligence Solutions with Microsoft SQL Server 2012

Wenn Sie auch diese zwei zusätzlichen Prüfungen gemacht haben, dann erhalten Sie die Zertifizierung „MCSE: Business Intelligence -Solutions Expert“.

Wichtig ist es, sich gut auf die Prüfungen vorzubereiten. Ich empfehle hier jeweils ein Classroom Training (siehe Tipp 8) zu machen und dann die entsprechenden Bücher aus der Reihe Training Kit von Microsoft Press durchzuarbeiten. Ein Beispiel finden Sie hier. Und ganz wichtig: Üben Sie an Ihrem eigenen PC, in den Büchern werden Sie genügend Aufgaben finden, die Sie dann selbst umsetzen und lösen können.

Themen Lunch: Microsoft SQL Server 2014 Neuigkeiten

Die Fa. Trivadis bietet einen kostenlosen Themen Lunch zur brandneuen Version des Microsoft SQL Server 2014 an. Die Veranstaltung geht über den Mittag und dauert ca. 2 Stunden. Meinrad Weiss referiert über die wichtigsten Neuerungen des SQL Server 2014, wie z.B. Mission Critical Performance, In-Memory OLTP, In-Memory Data Warehouse, Azure Cloud Services für DB Applikationen, Ausblick zu Big Data, etc. Nach dem Event werden Snacks offeriert und man hat Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmern und dem Referenten auszutauschen.

Für den Event gibt es 2 Termine:

  • 20. Februar 2014 in Basel, Beginn 11:00 Uhr
  • 5. März 2014 in Glattbrugg, Beginn 11:00 Uhr

Hier geht’s zu den Detailinformationen und zur Anmeldung.

Erster Big Data Studiengang der Schweiz

In Zusammenarbeit mit Trivadis und IBM hat die Berner Fachhochschule einen neuen CAS-Studiengang ins Leben gerufen: Big Data CAS (Certificate of Advanced Studies). Gemeinsam unterrichten sie das Fachwissen für den Umgang mit grossen, unstrukturierten Datenmengen.

In den kommenden Jahren werden vermehrt Big-Data-Spezialisten insbesondere in den Branchen Banken, Versicherungen und Pharma, gebraucht werden. Mit dem neuen Studiengang wird dem wachsenden Bedürfnis nach diesen Spezialisten Rechnung getragen.

Hier finden Sie die Berichte der Netzwoche sowie von moneycab:
http://www.netzwoche.ch/de-CH/News/2013/11/18/Hohe-Schule-fuer-grosse-Datenmengen.aspx
http://www.moneycab.com/mcc/2013/11/18/erster-big-data-studiengang-der-schweiz/

In Wikipedia wird Big Data so definiert:

Big Data bezeichnet große Datenmengen aus vielfältigen Quellen, die mit Hilfe neu entwickelter Methoden und Technologien erfasst, verteilt, gespeichert, durchsucht, analysiert und visualisiert werden können. Das Volumen dieser Datenmengen geht in die Terabytes, Petabytes und Exabytes.

Roadshow von Trivadis und Microsoft – Microsoft BI für den Mittelstand

Trivadis und Microsoft laden zur Roadshow ein
In dieser Roadshow, die gemeinsam von Trivadis und Microsoft veranstaltet wird, wird gezeigt, wie eine Microsoft BI-Lösung in der Praxis aussehen kann.

  • Vergleich DataWarehouse und SelfService BI. Wann ist welche Variante nützlich, ausreichend oder auch dringend notwendig? Können beide Varianten koexistieren?
  • Wege aus der Release-Trägheit? Dramatische Verringerung der Entwicklungszyklen!
  • Die Kontrolle behalten: Data & BI Gouvernance
  • Die MS-BI Landkarte im Überblick und Ausblick (Trivadis Pre-Packaged Services)

Referenten: Marc Schöni (Microsoft), Patrick Borosch (Trivadis)

Veranstaltungen

  • 03.12.2013, Wallisellen
  • 06.02.2014, Basel

Hier geht’s zur Anmeldung. Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenlos!

Mit SQL Server Management Studio 2008 DTS Packages öffnen oder erstellen

Grundsätzlich werden ab SQL Server 2005 die Data Transfer Services (DTS) nicht mehr unterstützt und wurden durch die SQL Server Integration Services ersetzt. Wenn man nun trotzdem legacy DTS Packages pflegen muss, dann gibt es einen Weg!

(1) Feature Pack for Microsoft SQL Server 2005 – December 2008 downloaden: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=11988
In meinem Fall (Windows 7 – 64bit Rechner / SSMS 2208 / SQL Server 2005) habe ich die Installer SQLServer2005_BC_x64.msi sowie SQLServer2005_DTS.msi ausgewählt.
Select components from feature pack

(2) Installation der Microsoft SQL Server 2000 DTS Designer Components mit SQLServer2005_DTS.msi

(3) Installation des Run-time Support für DTS Packages mit SQLServer2005_BC_x64.msi.
Hier sind folgende Komponenten erforderlich:
– Data Transformation Services 2000 runtime
– SQL Distributed Managament Objects (SQL-DMO)

Backward Components Feature Selection

(4) Kopieren von DLLs

Zusätzlich musste ich folgengde DLLs von %ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\80\Tools\Binn nach %ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\100\Tools\Binn\VSShell\Common7\IDE kopieren:

SEMSFC.DLL, SQLGUI.DLL, SQLSVC.DLL

Und anschliessend die zugehörigen RLL-Files von %ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\80\Tools\Binn\Resources nach %ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\100\Tools\Binn\VSShell\Common7\IDE\Resources\%lang_id%:

SEMSFC.RLL, SQLGUI.RLL, SQLSVC.RLL   (Für U.S. English handelt es sich um das lang_id-Unterverzeichnis „1033“

Hier noch ein paar hilfreiche Links zum Thema: