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Training in Zürich zu neuer Datenmodellierungsmethode: Data Vault

Wikipedia definiert Data Vault so:

In den letzten Jahren hat sich mit Data Vault eine neue Modellierungstechnik für Data-Warehouse etabliert, die insbesondere für agile Datawarehouse geeignet ist. Sie bietet eine hohe Flexibilität bei Erweiterungen, eine vollständige Historisierung der Daten und erlaubt eine starke Parallelisierung der Datenladeprozesse.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass Data Vault nicht nur bei einem Data-Warehouse eingesetzt werden kann, sondern auch bei Schnittstellen von OLTP-Systemen, welche Daten von anderen Systemen beziehen. Mit Data Vault bekommt man die Möglichkeit, die Qualität der Belieferung der Schnittstellen automatisiert zu überprüfen und zu messen.

DataVault

Im Frühjahr gibt es vom Buchautor Hans Hultgren ein dreitägiges Training in Zürich zur Data Vault Modellierung. Anschließend findet eine Prüfung zur Zertifizierung statt. Interessant ist das Thema für Daten Architekten, Datenbank Programmierer, Data Warehouse Architekten, Business Intelligence Consultants und für alle die mit dem Design und Implementieren von Daten-Schnittstellen und BI-Systemen zu tun haben.

Der Trainer, Hans Hultgren, berät seit über 20 Jahren Firmen im Bereich Data Warehouse und Business Development. Hans Hultgren hat ein Buch über das Thema „Modeling the Agile Data Warehouse With Data Vault“ geschrieben. Ich habe das Buch gelesen, ich kann es nur empfehlen.

Außerdem schreibt Hans Hultgren in seinem Blog (https://hanshultgren.wordpress.com/) regelmäßig über das Thema Data Warehousing und Data Vault.

 

 

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10 Tipps um Microsoft BI (Business Intelligence) zu lernen

2. Februar 2014 2 Kommentare

Sie sind Datenbankentwickler, Datenbankadministrator oder Softwareentwickler und möchten den Schritt hin zu Microsoft Business Intelligence gehen? Dann habe ich einige Tipps für Sie!

Tipp 1

Lesen Sie den englischsprachigen Artikel in Wikipedia über Business Intelligence. Achten Sie auf die verschiedenen Aussagen (bzw. deren Unterschiede) von Kimball sowie von Inmon.

Tipp 2

Lesen Sie das Buch The Data Warehouse Toolkit: The Definitive Guide to Dimensional Modeling. Autoren: Ralph Kimball und Margy Ross.

Ralph Kimball, geb. 1944, hat diverse Bücher über Data Warehouse und Business Intelligence geschrieben. Er ist der Begründer der Methodologie Dimensional Modelling, welche auch Kimball Methodology genannt wird.

Tipp 3

Lesen Sie das Buch Data Warehousing mit Oracle: Business Intelligence in der Praxis. Autoren: Claus Jordan, Dani Schnider, Joachim Wehner und Peter Welker. Das Buch ist zwar primär für Oracle geschrieben, trotzdem kann man mit diesem Buch lernen, wie man professionelle DWH- & BI-Architekturen erstellen kann.

Tipp 4

Lesen Sie das Buch The Microsoft Data Warehouse Toolkit: With SQL Server 2008 R2 and the Microsoft Business Intelligence Toolset. Autoren: Joy Mundy, Warren Thornthwaite und Ralph Kimball.

Tipp 5

Probieren Sie aus, was Sie in den Büchern gelesen und gelernt haben. Microsoft bietet kostenlose Versionen (180 Tage, voll funktionsfähig) zum Testen an:

  • Windows Server 2012 Standard
  • Windows Server 2012 Datacenter
  • Windows Server® 2012 Essentials

Eine Beschreibung ist hier zu finden: http://technet.microsoft.com/de-de/library/jj574204.aspx

Tipp 6

Lesen und verfolgen Sie den Blog (deutsch) von Willfried Färber: http://blog.trivadis.com/b/willfriedfaerber/default.aspx

Tipp 7

Lesen und verfolgen Sie den Blog (englisch) von James Serra: http://www.jamesserra.com/
Sehr interessant auf diesem Blog finde ich die Präsentationen und Videos: http://www.jamesserra.com/presentations/

Tipp 8

Machen Sie ein Classroom-Training bei der Trivadis: http://www.trivadis.com/training/microsoft-training/sql-server-business-intelligence.html.
Es gibt folgende Kurse für den SQL Server 2012 sowie für SQL Server 2008R2:

  • Implementierung eines Data Warehouse
  • Implementing Data Models and Reports
  • Designing Business Intelligence Solutions
  • Reporting Services
  • Integration Services
  • Analysis Services

Darüberhinaus gibt es folgende Kurse für Fortgeschrittene

Sehr empfehlenswert ist auch das BI-Bootcamp, das sowohl für Microsoft als auch für Oracle angeboten wird.

Tipp 9

Schauen Sie sich die Videos auf Channel 9 von Microsoft an: http://channel9.microsoft.com/Tags/business+intelligence

Hilfreich sind ausserdem die Technet-Videos zu den Integration Services (SSIS) an: http://technet.microsoft.com/de-de/library/dd299421(SQL.100).aspx
Anhand konkreter Vorgehensweisen wird hier gezeigt, wie was zu lösen ist.

Tipp 10

Lassen Sie sich zertifizieren!

  • Exam 70-461: Querying Microsoft SQL Server 2012
  • Exam 70-462: Administering Microsoft SQL Server 2012 Databases
  • Exam 70-463: Implementing a Data Warehouse with Microsoft SQL Server 2012

Nach diesen drei Prüfungen erhält man die Zertifizierung „Microsoft Certified Solutions Associate (MCSA): SQL Server 2012“.

  • Exam 70-466: Implementing Data Models and Reports with Microsoft SQL Server 2012
  • Exam 70-467: Designing Business Intelligence Solutions with Microsoft SQL Server 2012

Wenn Sie auch diese zwei zusätzlichen Prüfungen gemacht haben, dann erhalten Sie die Zertifizierung „MCSE: Business Intelligence -Solutions Expert“.

Wichtig ist es, sich gut auf die Prüfungen vorzubereiten. Ich empfehle hier jeweils ein Classroom Training (siehe Tipp 8) zu machen und dann die entsprechenden Bücher aus der Reihe Training Kit von Microsoft Press durchzuarbeiten. Ein Beispiel finden Sie hier. Und ganz wichtig: Üben Sie an Ihrem eigenen PC, in den Büchern werden Sie genügend Aufgaben finden, die Sie dann selbst umsetzen und lösen können.

Vortrag bei MSUGS über „Das generierte Data Warehouse Möglichkeiten und Risiken“

Am 26. Februar 2013 findet bei Trivadis in Glattbrugg um 18:30 Uhr ein Vortrag zum Thema „Das generierte Data Warehouse Möglichkeiten und Risiken“ von Peter Welker statt.

Anmeldung via: http://www.msugs.ch/Startseite/tabid/36/ModuleID/381/ItemID/57/mctl/EventDetails/Default.aspx?selecteddate=26.02.2013

Hier die komplette Beschreibung des Vortrags:

„Generatoren sind viel zu unflexibel für reale Projekte und machen mehr Arbeit als sie einsparen“. Auf solche Vorbehalte trifft man in der IT Welt immer wieder und nicht selten stecken eigene, üble Erfahrungen dahinter. Woran liegt das und wann lohnt sich tatsächlich der Einsatz von (Code-)Generatoren? Welche Kriterien muss der Generator, aber auch das Projekt erfüllen, damit die Vorteile einer generierten Lösung wie Aufwand- und Kostenersparnis, Stabilität und Performance zu Tage treten? Sind vielleicht gerade Data Warehouse Projekte besonders geeignet? Hier trifft man ja praktisch immer auf dieselben Fragestellungen und Lösungsmuster und setzt seit langem ETL Produkte ein – also bis zu einem gewissen Grad ja auch schon Generatoren. Basierend auf Erfahrungen aus realen DWH Projekten mit und ohne DWH Generatoren betrachtet der Vortrag Möglichkeiten und Risiken eines Generatoreinsatzes und zeigt Kriterien zur Auswahl von Projekt und Produkt auf.

Referent: Peter Welker arbeitet bei Trivadis als Senior Solution Manager, Partner und Consultant für BI Lösungen.

Anschliessend wie immer, Apero mit der Möglichlkeit das eine oder andere Thema noch vertiefter zu diskutieren.